Gedächtnisarten

Oft wird das Gedächtnis ins deklarative und nondeklarative Gedächtnis unterteilt. Zum ersteren gehört das verbalisierbares Wissen über Daten, Fakten, Definitionen, Namen und Ereignisse. Es geht um das Wissen das man mitteilen beziehungsweise deklarieren kann. Es wurde früher zwischen dem semantischem und episodischem Wissen unterschieden, dem allgemeinem Wissen und dem Wissen über das schon erlebte.
Bei semantischem erinnert man sich beispielsweise an einen Fakt aber nicht wo oder wann man diesen gelernt hat. Bei episodischem Gedächtnis dagegen erinnert man sich wann und wo man etwas erlebt hat. Als autobiografisches Gedächtnis bezieht man sich an das Wissen über die eigene Lebensgeschichte. Ohne diesen besetze man keine Identität.
Das prozedurale Gedächtnis ist implizit und kann als ein Speicher für Bewegungsabläufe gesehen werden (Fahrradfahren, das Beherrschen eines Instruments und ähnliches) beziehungsweise wie etwas gemacht wird. Diese bewirkt dass man sich beim Betrachten von einer Fotografie an die Gefühle erinnern kann. Um Entscheidungen treffen zu können wann was zu tun ist braucht man pragmatisches oder konditionales Wissen.
Das nondeklarative Gedächtnis bezieht sich auf die Inhalte welche nicht wiedergegeben werden können, es ist einfaches assoziatives Wissen. Hierzu zählen noch die kognitiv-motorischen Fertigkeiten. Das meiste was hier gespeichert ist bleibt im Bewusstsein verborgen, hat aber Auswirkungen im Laufe des Lebens.

Informieren Sie sich über die in unserem Institut umfassenden Möglichkeiten für eine Diagnostik und eine psychologische Behandlung. In diesem Zusammenhang bieten wir auch gezielt ein Leistungstraining bei kognitiven oder motorischen Schwächen wie beispielsweise ein Gedächtnistraining an. Nehmen Sie zu uns Kontakt auf und sprechen Sie mit einem unserer Psychologen. Vereinbaren Sie einen Termin für ein Erstgespräch und schildern Sie uns Ihre Situation. Unser Team ist bemüht Ihre aktuelle Situation bestmöglich zu verbessern.